AUSSTELLUNG
„Das Gedächtnis der Steine. Spuren jüdischer Geschichte und deutscher Besatzung in Thessaloniki“ / HALLE 14, Leipzig
25. April – 9. August 2026

In ihrer gemeinsamen künstlerischen Arbeit „Das Gedächtnis der Steine“ gehen Margret Hoppe (Fotos) und Karoline Mueller-Stahl (Texte) den Spuren des Abwesenden nach. In Fotos und Texten nähern sie sich den Möglichkeiten von Erinnerung. Was können wir sehen, wenn alles zerstört ist? Was geschah an alltäglichen Straßen, Plätzen und ganzen Stadtvierteln? Wo waren die Orte jüdischen Lebens? Was lässt sich erinnern, wenn diese fast vollständig ausgelöscht sind und nur noch wenige Menschen steinerne Fragmente zum Sprechen bringen können?
Veranstaltungsprogramm
28.5.2026, 19 Uhr: Filmvorführung „Salonika – A City with Amnesia“ (2021) mit einem Gespräch mit den Filmemachern Max Geilke und Mario Forth, Köln
13.6.2026, 18 Uhr: Gespräch mit dem Fotografen Martin Barzilai, Paris
2.7.2026, 19 Uhr: Gespräch mit dem Archäologen Anastasios Papdopoulos, Thessaloniki
Rauminstallation: DISPLAY (Das Gedächtnis der Steine, 2026) – Paula Gehrmann
Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Goethe-Institut Thessaloniki, der Stadt Leipzig, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des Programms Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026
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